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Tschernobyl-Initiative
in der Propstei Schöppenstedt e.V.


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Humanitäre Hilfe der Tschernobyl-Initiative in der Propstei Schöppenstedt e.V. für Weißrussland/Belarus 2008

Auch nach den Sommerferien noch keine Sachspenden-Annahme in Watzum.
Der im März gestoppte Hilfstransport ist noch nicht unterwegs.
Die Tschernobyl-Initiative hofft auf eine Ausnahmeregelung für ihre Hilfstransporte.

Anfang März waren wir endlich soweit und hatten das Geld für einen Hilfstransport zu-sammen, auch die Ladeliste war fertig und der LKW bestellt, nachdem auch mit unserem Partner "Hoffnung für die Zukunft" Michail Kaslowski alles abgesprochen war.

Dann erreichte uns knapp 14 Tage vor dem geplanten Transport die Nachricht von unserem Partner, dass es vom belarussischen Zoll aus neue Bestimmungen gibt, die ein erhöhtes Risiko (vermutlich auch erhöhte Kosten) für die Abwicklung beim Zoll bedeuten könnten. Unser Partner (und auch wir) wollten aber kein Risiko eingehen und haben die Planung für den März-Hilfstransport gestoppt.

Wir hofften, dass schon bald die neuen Bestimmungen im Wortlaut vorliegen, um zu sehen, was sich alles geändert hat und welche Zoll-Forderungen auf den Absender und den Empfänger eines Hilfstransportes zukommen.

Gehofft hatten wir, dass wir im April oder Mai den längst geplanten Transport auf die Reise schicken können. Leider war aber auch dies nicht eingetroffen. Zuversichtlich waren wir dann, dass in den Sommerferien der Transport stattfinden kann und nach den Sommerferien wieder Sachspenden angenommen werden können. Leider ist auch diese Zeit schon fast verstrichen.

Die Bestimmungen liegen zwar inzwischen auf dem Tisch, sind aber so umfangreich, dass es nicht einfach zu erkennen ist, welche Bestimmung für welche Art von Hilfstransport zählt. Die letzte Information war, dass sich nicht viel ändern wird, wir aber nicht mehr nur die Pakete grob mit dem Inhalt versehen, sondern jeden Gegenstand auflisten und mit einem international festgelegten Code versehen müssen. Wenn dies zutrifft müssen wir passen.

Annähernd 1000 Umzugkartons mit Sachspenden, wo jedes Teil aufgelistet und mit dem internationalen Warencode versehen sein soll – dass ist mit ehrenamtlichen Kräften nicht zu leisten. Damit sind dann die Hilfstransporte für Belarus aus unserer Sicht voraussichtlich beendet. Derzeit prüft unser Partner, ob dies eine Kann - oder Muss- Bestimmung ist. Somit hoffen wir nun auf eine Ausnahmeregelung, aber auch diese Entscheidung lässt auf sich warten.

Für unsere Kleiderkammer in Watzum heißt das, dass sie auch nach den Sommerferien bis auf weiteres geschlossen bleibt und keine Sachspendenannahme stattfinden kann.

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Letzte Aktualisierung am 2008-09-12, Paul Koch, Anja Stadelmann. Kontaktadressen