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Tschernobyl-Initiative
in der Propstei Schöppenstedt e.V.


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Mir

Einwohner: 2 600
Lage: Siedlung im Hrodnoer Gebiet, an der Grenze zum Minsker Gebiet, ca. 130 km südöstlich von Minsk
Name: 2 Mir (russisch) = Frieden; Welt
Geschichte: 16. Jh. Gründung des Wehrschlosses Mir, Bau der Kapelle

Auf einer Anhöhe unweit des Ortes Mir befindet sich das ein Wehrschloß gleichen Namens.
Das Schloß wurde anstelle eines feudalen hölzernen Gehöfts errichtet. Der Bau dieser Anlage dauerte mehrere Genrationen an und wurde 1568 vom Herzog Radzivil beendet.
Foto An jeder Ecke des quadratischen Gebädes ragt ein Turm empor. Ein fünfter Turm bildet den Haupteingang, durch den man mittels einer Zugbücke über den noch heute vorhandenen Wassergraben gelangen konnte. Alle Türme sind reich verziert und haben denselbe Aufbau: der untere Teil ist viereckig, der obere hingegen sechseckig. Die Mauern der Festungsanlage haben eine Länge von 75 m, sind 13 m hoch und drei Meter dick, sie bestehen aus drei Schichten, so daß sie auch schwereren Angriffen standhalten konnten. Entlang der Mauern sind vielfach Schießscharten eingelassen. Später wurde im Innenhof an der östlichen und nördlichen Mauer ein dreietagiger Palast errichtet.
Im Laufe seiner Geschichte wurde das Schloß mehrfach angegriffen, durch Feuer uerstört, geplündert und wieder aufgebaut.
Foto Vor einigen Jahren hat man mit der Restaurierung des Schlosses begonnen. In einem der Türme ist ein kleines Museum eingerichtet, das die Geschichte des Wehrschlosses wiedergibt.

Hinter dem Schloß befindet sich eine kleine Kapelle, die besonders durch ihr Mosaik über dem Hauptportal auffällt.

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Letzte Aktualisierung am 2006-11-21, Anja Stadelmann. Kontaktadressen