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Tschernobyl-Initiative
in der Propstei Schöppenstedt e.V.


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Der Verein

Die Weißrussische Blindengesellschaft

Mitteilung des Vorstands zum Ende der Zusammenarbeit

1992 begann die Zusammenarbeit mit der weißrussischen Blindengesellschaft. Mit dem damaligen Vorsitzenden Anatoli Netylkin hatten wir immer eine gute, einvernehmliche Zusammenarbeit. Dies gilt auch für seinen Mitarbeiter Vjatscheslav Pleskatsch, der von Anfang an unser Ansprechpartner für die Blindengesellschaft war. Leider verstarb Anatol Netylkin im Jahre 2001. Mit seinem Nachfolger stand die Zusammenarbeit von vornherein unter einem anderen Stern. Interne Probleme der Blindengesellschaft wirkten sich auch auf die Zusammenarbeit mit der Tschernobyl-Initiative aus und nahmen ihren negativen Höhepunkt im Sommer 2004 bei den Vorabsprachen zur Kindererholung und bei der Durchführung der Arbeitseinsätze in Podjelniki. Ende des Jahres 2004 wurde bereits die Zusammenarbeit aufgekündigt, weil Herr Schepel unsere Fragen zur Klärung der Probleme nicht beantworten konnte oder wollte.

Im Februar 2005 fand ein Gespräch in Watzum mit dem Vorstand der Tschernobyl-Initiative und Herrn Schepel statt. Darauf hin wurde ein neuer Versuch der Zusammenarbeit gestartet. Von Mai bis August 2005 fand ein Hilfstransport und ein Arbeitseinsatz (Errichtung der Fahrradwerkstatt) statt. Andere geplante Aktionen (Unterstützung der Kindererholung in Podjelniki und Begegnunsfahrt nach Weißrussland) konnten nicht stattfinden, weil von der Blindengesellschaft die notwendigen Kostenvoranschläge nicht rechtzeitig beschafft wurden.

Der Vorstand mußte zur Kenntnis nehmen, dass die Blindengesellschaft mit der wqir einst die Zusammenarbeit begannen, nicht mehr existiert. Der Vorstand beschäftigen sich nochmals intensiv mit der Partnerfrage/Blindengesellschaft und beschloss auf Grund mangelnder Kooperationsbereitschaft und verschiedener ungeklärter Mißverständnisse, Irritationen und Konflikte mit dem Vorsitzenden der weißrussischen Blindengesellschaft (Oleg Schepel) die Zusammenarbeit mit der Blindengesellschaft zu beenden.

Bereits Ende 2004 begann die Suche nach einem neuen Partner, mit dem in Zukunft solide, gemeinsame Tschernobyl-Hilfe durchgeführt werden kann. Dieser Partner ist inzwischen gefunden. Es ist die landesweit arbeitende Organisation "Hoffnung für die Zukunft" mit Sitz in Minsk.

Paul Koch Vorsitzender der Tschernobyl-Initiative in der Propstei Schöppenstedt e.V.
E-mail:tschernobyl-initiative.schoepp@onlinehome.de

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Letzte Aktualisierung am 2007-10-04, Kai Boever. Kontaktadressen