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Tschernobyl-Initiative
in der Propstei Schöppenstedt e.V.


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Zusammenfassung der 13. Jahreshauptversammlung

am Dienstag, den 20. März 2007 um 19.00 Uhr
Gemeindehaus der St. Stephanusgemeinde in Schöppenstedt (An der Kirche 1)

Foto der Gäste
Sitzend von links nach rechts: Dörthe Weddige-Degenhard (SPD, Mitglied des Landtages), Gisela Witte (Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/ Grüne Braunschweig), Pfarrer Andreas Riekeberg (St. Thomas Wolfenbüttel), Uwe Schäfer (CDU, Stellvertr. Landrat Wolfenbüttel, Stellv. der Kreistagsfraktion)
Stehend: Paul Koch (Vorsitzender der Tschernobyl-Initiative)

TOP 1
Begrüßung Paul Koch

TOP 2
Andacht (PDF, 130 kB) Pfarrer Andreas Riekeberg / St. Thomas Wolfenbüttel

TOP 3
Grußworte:

  • Dörthe Weddige-Degenhard, SPD Mitglied des Landtages
  • Gisela Witte, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/ Grüne Braunschweig
  • Uwe Schäfer; CDU, Stellvertr. Landrat Wolfenbüttel, Stellv. der Kreistagsfraktion

TOP 4

  • Rückblick auf das Jahr 2006 - Tätigkeitsbericht (Paul Koch)
  • Kassenbericht (Christiane Seekamp)
    Die Kassenführerin berichtete detailliert über Einnahmen und Ausgaben mit den Gesamtsummen der einzelnen Haushaltsstellen. Ihre Ausführungen und das entsprechende Zahlenmaterial wurden für alle sichtbar per Folie an die Leinwand projiziert. Zum Jahresabschluss 2006 konnte der Verein noch ein Guthaben von 3.207,51 Eur verzeichnen.
  • Bericht der Kassenprüfer
    Heiko Kramer und Michael Gerigk hatten die Kasse geprüft und für "In Ordnung" befunden. Heiko Kramer trug den entsprechenden Bericht vor und beantragte die Entlastung der Kassenführerin und des Vorstandes. Mit den 6 Stimmenthaltungen und einer Gegenstimme wurde die Entlastung angenommen. Zuvor gab es an dieser Stelle eine heftige Debatte nach dem Antrag von Alex Schlißke, der die Belege von 2004 sehen wollte, weil er meinte, dass in 2004 beim Arbeitseinsatz in Podjelniki für Dinge Geld ausgegeben wurde (Computer), das nicht im Zusammenhang mit dem Arbeitseinsatz "Fahrradwerkstatt" stand. Die Ausgaben 2004 waren aber nicht Gegenstand des Rückblickes 2006. Alle Ausgaben im Zusammenhang mit der Fahrradwerkstatt in Podjelniki waren durch die zweckgebundene Zuweisung des Diakonischen Werks Braunschweig mit dem Diakonischen Werk abgesprochen. Die Übergabe der Originalbelege an Herrn Pfarrer Lausch (Spendenwesen, Diakonisches Werk Braunschweig fand statt im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung (Foto-Bericht von und mit den Beteiligten des Arbeitseinsatzes). Die Belege wurden vom Diakonischen Werk im Zusammenhang mit einem schriftlichen Bericht überprüft und für "in Ordnung" befunden. Auch die Anschaffung eines Computers für die Verwaltung der Podjelniki-Fahrradwerkstatt war abgesprochen und mit Belegen nachgewiesen.
  • Entlastung

TOP 5
Wahlen: Wahl eines Kassenprüfers
Die für zwei Jahre gewählten Kassenprüfer werden jeweils um ein Jahr versetzt gewählt, so dass jedes Jahr ein neuer Kassenprüfer/Kassenprüferin gewählt werden muss. Heiko Kramer ist noch für 1 Jahr gewählt. Zur Wahl stellte sich Alex Schlißke und Herbert Hass. Für die nächsten 2 Jahre wurde neu gewählt: Herbert Hass 9 Stimmen (Alex Schlißke 8 Stimmen).

Foto des Vorstands
Vorstandsmitglieder von links nach rechts: Folco Heinke, Marita Meyer, Christiane Seekamp, Irene Koch

TOP 6
Planung 2007 (Paul Koch):

  • humanitäre Hilfe / Kleiderkammer
  • Mitglieder/ Netzwerk / Konzept
  • Veranstaltungen

TOP 7
Haushaltsentwurf (Etat) 2006/2007 (Christiane Seekamp)
Die Kassenführerin berichtete detailliert über die geplanten Einnahmen und Ausgaben mit den Gesamtsummen der einzelnen Haushaltsstellen. Ihre Ausführungen und das entsprechende Zahlenmaterial wurden für alle sichtbar per Folie an die Leinwand projiziert. Die angebotene Diskussion ergab keine Rückfragen.

TOP 8
Verschiedenes

Foto der Mitglieder
Vereinsmitglieder

Rückblick auf das Jahr 2006 - Tätigkeitsbericht

Das Jahr 2006 war für unsere Vereinsarbeit natürlich geprägt vom 20. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe. Alle Tschernobyl - Initiativen und Atomkraftgegner - Gruppen planten, teilweise in Kooperation oder im Netzwerk für das Jahr 2006 kleinere oder größere Aktionen. Ende 2005 schrieb die Arbeitgemeinschaft Schacht Konrad u.a. auch uns an, ob wir an einem Regionalen Netzwerk Tschernobyl 20 beteiligen würden. Dieser Anfrage haben wir natürlich entsprochen.

Die Ausstellung von Anatol Kljashchuk, die Benefiz-Veranstaltungen mit dem Chor Buslik, Vorträge von und mit Dr. Mikhail Malko sowie einige andere Aktionen, waren mehr oder weniger als Netzwerk-Veranstaltungen organisiert.

Natürlich sollte der Jahrestag nicht vorbeigehen, ohne wieder einmal auf die Folgen der Tschernobyl-Katastrophe hingewiesen zu haben. Dies war wichtig, nicht nur um auf die jeweils eigene Arbeit hinzuweisen sondern vor allem um die mahnende Stimme gegen die aufkommende Euphorie der Atomenergie entgegen zu wirken.

Die Euphorie der Atombefürworter ging soweit, das unser ehemaliger Verteidigungs-minister Scholz laut darüber nachdachte und im Ernst meinte, es ist Zeit, dass sich die Bundeswehr mit Atomwaffen aufrüstet. Darüber wurde Gott sei dank nur kurz diskutiert.

Euphorie gab es aber im Zusammenhang mit dem 20. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe auch bei uns, den Tschernobyl-Initiativen. Einerseits zu recht, denn es wurden wieder viele von unseren Dokumentationen und Bücher angefragt. Schüler fragten bundesweit per Email nach Material über die Tschernobyl-Katastrophe um entsprechende Referate zu erarbeiten. Andere Initiativen fragten nach Material für ihre Aktivitäten. Die Ausstellung von Dr. Wegner war in der Lessing-Realschule zu sehen. Die Euphorie fand nicht ihre Entsprechung an der Stelle, wo wir den 10. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe als Maß der Dinge annahmen. Damals, 1996, wurde z.B. in Braunschweig von unterschiedlichen Organisationen zu einem Sternenmarsch in die City aufgerufen. 10.000 Menschen (meist Schüler) folgten diesem Ruf. Damals hatte Dr. Malko seinen ersten großen Auftritt bei uns. 10 Jahre später, also 2006, war das alles viel schwieriger, denn die Jugendlichen, die beim 10. Jahrestag mitmachten, konnten sich vielleicht noch an die Zeit nach bekannt werden der Katastrophe erinnern. Sie waren damals 4, 6 oder 8 Jahre alt und zum Zeitpunkt des 10. Jahrestages waren sie dann eben 14, 16 oder 18 Jahre alt. Selbst die heute 18jährigen haben die damaligen Aufgeregtheiten im Zusammenhang mit der Tschernobyl - Katastrophe nicht miterlebt. Diese Tatsache wird in Zukunft unsere Arbeit noch schwerer machen denn die Menschen, die noch eine eigene Vorstellung haben von der Zeit im April 1986 und danach, werden immer weniger. Umso mehr aber die Erinnerung verblasst, und damit eigene Erfahrung mit der Angst und Verunsicherung aus dem Gedächtnis verschwindet, umso leichter haben es die, die meinen, Atomkraft ist das Allheilmittel gegen den Klimawandel.

Auch die Menschen werden es in Zukunft leichter haben die die Behauptung in die Welt setzen wollen, dass die Atomindustrie pro Jahr einen Unfall wie in Tschernobyl verkraften könnte, denn es war ja nicht so schlimm: 50 Tote, ein paar tausend krebserkrankte Kinder, die zu 99 Prozent heilbar seien.

Wir wissen: Solche Äußerungen sind ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen, aber auch der Wissenschaftler deren wissenschaftliche Arbeiten von der Atombehörde nicht anerkannt werden. Letztendlich ist eine solche Äußerung auch ein Schlag ins Gesicht der vielen Tschernobyl-Organisationen und freiwilligen Helferinnen und Helfer, die sich um die Tschernobyl-Opfer kümmern.

Wenn ich die Atombefürworter reden höre, denke ich: „In welcher Welt leben die eigentlich“? Ist ihre Welt dieselbe Welt, in der ich lebe? Ich habe manchmal das Gefühl, ich jage einem Phantom nach, denn die Arbeit die ich – die wir hier alle tun – ist nach deren Meinung nicht nötig, da es das Tschernobyl-Problem in diesem Sinne nicht gibt. Wir Tschernobyl-Initiativen arbeiten im Windschatten der Atomlobby und leisten eine Hilfe, die nach offizieller Meinung gar nicht nötig ist, weil ja eigentlich nichts passiert ist.

Aber, wir wissen es besser, weil wir uns vor Ort informieren. Weil wir Anfragen über Anfragen aus Belarus und der Ukraine erhalten, wo Menschen für ihre unmittelbaren Angehörigen um Hilfe bitten, oder unterschiedlichste Zusammenschlüsse, Veteranen – und Liquidatoren-Vereinigungen für ihre jeweiligen Interessensgruppen um Hilfe bitten.

Wenn ich alleine an die Aufgeregtheit von 1986 denke bin ich sicher: Es kann nicht sein, dass da nichts war!

Zurück zu heute, zurück zu 2006.

Wir hatten neben den speziellen Veranstaltungen zum 20. Jahrestag eine Ausstellung, wo wir bewusst das Problem Tschernobyl etwas in den Hintergrund und dafür die Menschen und die Kultur in den Mittelpunkt brachten. Mit der Ausstellung

Einblicke in Brauchtum, Kultur und Besonderheiten Weißrusslands“ (Belarus) im Schöppenstedter Rathaus begannen wir im letzten Jahr unsere Veranstaltungsreihe.

Die Kultur und der aktuelle Musiktrend von Belarus wurde durch die kleinen Störche, dem Chor „Buslick“ dargeboten. Im Sommer hatten wir für 4 Wochen 34 Kinder aus Belarus In der Freizeit- und Bildungsstätte Asse und am Wochenende in Familien. Neben den positiven Aktionen auch der Hinweis der anderen Medaillenseite: Die Veranstaltungen zum 20. Jahrestag waren teilweise teurer als geplant und die eine oder andere Zusage der finanziellen Unterstützung wurde nicht eingelöst – so hatten wir nach Abschluss der Erholungsmaßnahme große Probleme die Rechnung vom Falkenheim zu begleichen – dank an Herrn Kürschner, der uns einen Teil der Rechnung erst einmal gestundet hat.

Der nächste finanzielle Schock waren die Hilfstransporte. Nachdem sich die Transportkosten von ursprünglich 1800 € schon seit einiger Zeit auf 2200 € eingependelt hatten, waren es bei 4. und letzten Transport in 2006: 2950 €. Das stellt uns auch in der Frage der hum. Hilfe vor neuen Herausforderungen und Überlegungen.

Ein letzter Punkt im Rückblick. Ein Punkt, der leicht vergessen wird, weil er ganz im Stillen funktioniert. Es geht um unseren Internetauftritt. Der die Seite http://Tschernobyl-Initiative.welcomes-you.com anklickt / aufruft, kann sich davon überzeugen, wie umfangreich und aktuell hier die Tschernobyl-Initiative, ihre Aktionen und Veranstaltungen dargestellt werden. Einige Seiten sind gar in mehreren Sprachen zu lesen. Diese Arbeit wurde in der Vergangenheit im Wesentlichen von Kai Boever und Anja Stadelmann (ehrenamtlich, wie alles bei uns im Verein) geleistet. Aus unterschiedlichen Gründen hat nun Kai Boever diese Arbeit niedergelegt. Damit spreche ich Herrn Kai Boever im Namen des Vorstandes meinen / unseren herzlichen Dank für die unzähligen Stunden und aktive Vereinsarbeit aus. Mein Dank geht natürlich auch an Anja Stadelmann, die nun alleine die Arbeit fortführt – etwas eingeschränkt natürlich. Unser Vorstandmitglied Folco Heinke unterstützt Anja Stadelmann bei dieser Arbeit – auch hierfür (Folco) herzlichen Dank.

Der Rückblick auf 2006 ist damit vielleicht nicht ganz vollständig – Stichpunktartig soll nur genannt werden die Vorstandsarbeit, die Sachspendenannahme etc und Helferfete etc.) das Wesentliche, denke ich, ist dennoch gesagt.

Planung 2007

Humanitäre Hilfe – Kleiderkammer

Die humanitäre Hilfe hat sich in den letzten 20 Jahren sehr verändert. Haben wir am Anfang die humanitäre Hilfe noch selbst nach Belarus gebracht, so hat diese Aufgabe inzwischen eine Spedition übernommen.

Haben wir früher Arzneimittelspenden aus Haushaltungen und Arztpraxen und von Apotheken angenommen, geht das heute aus grundsätzlichen Erwägungen nicht mehr.

Hat sich der belarussische Staat früher über jede Hilfe gefreut, gibt es jetzt unterschiedlichste Einschränkungen bei der Einfuhr hum. Hilfe z.B. dürfen med. Geräte nicht älter als 5 Jahre alt sein. Der belarussische Zoll und das Departement für hum. Hilfe prüft vor Ort die ankommende Hilfe. Diese Prüfung hat seine Richtigkeit, wird aber auch immer penibler manchmal auch willkürlich. Oft müssen wir mit entsprechenden Schreiben im Nachhinein Erklärungen abgeben, bevor vor Ort die Sachspenden ausgeladen und weitergegeben werden können.

Wir werden mehr und mehr vor Anforderungen wie die einer Spedition gestellt. Wir sollen bereits bei der ersten Ankündigung eines Transportes mitteilen, welche Waren im LKW sein werden, wie viel Gewicht und welcher Wert der Transport hat. Bislang basisierte das auf Schätzung, bis der Zoll in Minsk jedes Paket nachwog und insgesamt das Gewicht um 2 t differierte. Das kann bei einer Schätzung schon mal passieren. Allerdings, obwohl der Zoll beim Ausladen dabei war, wurde der Empfänger verdächtigt diese 2 Tonnen illegal beiseite geschafft zu haben. Auch hier half ein erklärendes Schreiben – aber zunächst war die Aufregung vor Ort sehr groß. An dieser Stelle begannen die ersten Überlegungen des Umdenkens. Wir müssen uns den Anforderungen stellen und müssen die Ware wiegen, dürfen das Gewicht nicht mehr nur schätzen.

Nach dem die Transportkosten sprunghaft stiegen, kamen weitere Anforderungen und Überlegungen hinzu: Die erste Überlegung war: Sind Hilfslieferungen (20 Jahre nach der Tschernobyl-Katastrophe) noch notwendig/noch gewünscht? Die Antwort aus Belarus: Ein eindeutiges Ja!

Die nächste Überlegung war: Gibt es Gegenstände bei den Hilfssendungen auf die man verzichten kann - Gibt es eine Prioritätenliste: Die Antwort: Die Transporte waren bisher immer sehr effektiv – es wäre schade, wenn man aus finanziellen Gründen reduzieren müsste.

Da wir vermutlich in Zukunft mit weniger Geld auskommen müssen, mussten wir die Annahme begrenzen (nur noch freitags) und wir werden noch genauer darauf achten, dass nur einwandfreie, gute Sachspenden auf den Weg gebracht werden.

Mitgliederwerbung Netzwerk Konzept

Konzept:

Wie bereits angekündigt ergeben sich aus unterschiedlichen Gründen Überlegungen zum Konzept, nicht nur was die hum. Hilfe, sondern was die gesamte Arbeit angeht. Bei dem internationalen Hearing zum Thema: Können Pektinkuren die Kinder von Tschernobyl schützen wurde von Prof. Nesternko die Situation in Belarus geschildert, die sich Grass von der Einschätzung der UNO-Atombehörde unterscheidet. Es wurde deutlich, dass es in Belarus, in den ausgewiesen belasteten Gebieten nach wie vor wichtig ist, sich ständig strahlenbedingt (per Ganzkörpermessung) kontrollieren zu lassen, sich ständig damit auseinander zu setzen was man essen und trinken darf und was nicht.

Prof. Nesternko hat mit seinem Institut BELRAD in den Dörfern und Städten Messstellen eingerichtet, damit die selbst angepflanzten Lebensmittel kontrolliert werden können. Viele nehmen dieses Angebot nicht an, weil sie es so oder so essen werden.

Was die Messstellen, die Ganzkörpermessungen und die Verhaltens-Aufklärung der Bevölkerung in Belarus angeht, ist der Vorstand dabei, sich zu informieren, was über Prof. Nesterenko möglich und nötig ist und was unser Partner für sinnvoll hält. Dies scheint allem Anschein nach auch 20 Jahre nach der Katastrophe notwendig zu sein. Wenn sich dass bestätigt, werden wir unsere Arbeit auch in diese Richtung lenken.

Diese Überlegungen führen unweigerlich zum nächsten Punkt:

Netzwerk

So wie sich uns die Situation darstellt, ist nach wie vor eine riesige Diskrepanz zwischen der offiziellen Schreibweise der Tschernobyl-Folgen und den Fakten vor Ort. Wir hören Tag täglich die offizielle Version, mit der sich herrlich (Atom-) Politik machen lässt. Gerade die derzeitige Klimadiskussion bringt Atomkraftwerke in ein positives Licht, dass den Atomkraftwerken nicht zusteht, wenn man die Zulieferindustrie mit einrechnet, geschweige, wenn man die tatsächlichen Folgen von Tschernobyl mit einrechnet.

Ohne deshalb ein Kind weniger zur Erholung einladen zu wollen und ohne deshalb eine LKW voll Hilfsgüter weniger nach Belarus schicken zu wollen, denke ich, dass wir mit dem Kampf gegen die Tschernobyl-Lüge den Tschernobyl-Kindern auf lange Sicht den größten Dienst erweisen. Wir müssen aufstehen und protestieren, wir müssen das Tatsächliche zum Offiziellen werden lassen.

Das schaffen wir nicht alleine, dafür brauchen wir ein Netzwerk. Erste Überlegungen sind vorhanden um ein Netwerk gegen die Tschernobyl-Lüge in Gang zu setzen.

Dies führt wiederum zum nächsten Punkt:

Mitgliederwerbung

Umso mehr Mitglieder unser Verein hat umso gewichtiger sind entsprechende Forderungen. Kurz und Bündig: Überlegen Sie, wen Sie in Ihrem Umkreis für die Tschernobyl-Initiative werben können. Wenn jemand eine Idee für eine entsprechende Werbekampagne hat, der soll es uns wissen lassen.

Leider können wir keine großen Geschenke versprechen. Wir haben nur die Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit und die Umwelt und die Zukunft, die wir unseren Kindern und Enkelkindern übergeben.

Veranstaltungen 2007 / 2008

21.03.2007 20.00 Uhr Radio Okerwelle
22.03.2007 19.00 Uhr in der Lessing-Realschule Wolfenbüttel: Völkerverständigung und Freundschaft am Beispiel Deutschland Belarus (Buchpräsentation)
19.4.2007 18.30 Uhr Treffen der Handwerker + Interessierte, Arbeitseinsatz Soligorsk
26.04.2007 19.30 Uhr Veranstaltung zum Jahrestag: Andacht in der Kirche anschl. Vortrag/Film Diskussion im Gemeindehaus
4/5. Juni 2007 Besuch aus Witebsk (luth. Gemeinde)
1.9.2007 Helferfete in Eilum
7.-14.9.2007 Arbeitseinsatz in Soligorsk
13/14. Okt 2007 Energie, Umwelt > Zukunft: Messe in der Eulenspiegelhalle Schöppenstedt (u.a. Atomenergie, Asse-Schacht; Schacht-Konrad; Tschernobyl-Initiative)
2.-29. Juni 2008 Kindererholung im Falkenheim
September 2008 Begegnungsfahrt Belarus
Verein

Vereinsstruktur Tätigkeiten Spenden und Hilfe

Letzte Aktualisierung am 2007-08-23, Anja Stadelmann. Kontaktadressen