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Tschernobyl-Initiative
in der Propstei Schöppenstedt e.V.


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Berichte: 1994  1995  1996  1997  1998  1999  2000  2001  2002  2003  2004  2005  2006  2007  2008  2009 

Tätigkeitsbericht 1995

Bericht des Vorsitzenden

Auszug aus der 2. Jahreshauptversammlung, 1996

Die Tschernobyl-Initiative wird als Verein Mitglied im Diakonischen Werk der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig. Die Vorteile dieses Beitrittes wirkten sich bereits im vergangenen Jahr aus. Wir hatten als Mitglied im Diakonischen Werk die Berechtigung, Lose der Wohlfahrtslotterie zu verkaufen und konnten 1/3 des Erlöses für uns verbuchen (666,80 DM). Außerdem kamen über das Diakonische Werk Kollekten und Sachspenden an unsere Adresse. Ein Zuschuß für die Kleiderkammer in Höhe von 2000,- DM wurde zugesagt. Wir dürfen das Logo des Diakonischen Werkes benutzen, welches nicht nur im innerkirchlichen Raum ein Wahrzeichen darstellt.

Die Erholungsmaßnahmen in Weißrußland (Podjelniki) wurden wie folgt unterstützt. KINDERERHOLUNG 6.000,- DM; MUTTER-KIND-KUR 3.000,- DM.

Die Sachspenden haben eine neue Dimension erhalten. Kleiderspenden kommen aus allen Himmelsrichtungen, auch neuwertige Kleidung im Wert von 10.000,- DM haben wir 1995/96 von Andrea-Moden in Schöppenstedt erhalten.

Mit Familie Naumann haben wir in den letzten Tagen des alten Jahres einige Krankenbetten mit Zubehör und einige Kranken- und Rollstühle von der Sozialstation Cremlingen abholen können. Von der Sozialstation Sickte erhielten wir 3 Krankenbetten und demnächst werden wir weitere 2 Krankenbetten in Waggum und 15 Rollstühle von AWO-Wolfenbüttel abholen. Ohne das vorhandene, immer noch sehr provisorische Zwischenlager hätten wir all diese Dinge nicht annehmen können - auf Dauer und in Kürze muß sich allerdings an diesem Zwischenlager etwas ändern, zumal das Aufkommen an Sachspenden stetig steigt.

Die Information über unsere humanitäre Hilfsaktion und die benötigten Sachspenden (Kleidung, Textilien aller Art, Spielzeug, medizinische Hilfsmittel wie Gehilfen, Rollstühle etc.) wird hauptsächlich durch Mundpropaganda und durch Presseberichte über durchgeführte Hilfstransporte verbreitet.

Starke Unterstützung erhält die Tschernobyl-Initiative von Vereinsmitgliedern und von Freunden der Initiative. Ein Beispiel ist die Idee der Schöppenstedter Pfadfinder "Kinder helfen Kindern". Unter diesem Titel haben einige Benefizveranstaltungen stattfinden können. Mehrere solcher Veranstaltungen wurden von Karin Jeschke und der Grundschule Cramme bestritten.

Die Personalunion vom Landesgeschäftsführer der Männerarbeit und Vorsitzenden der Tschernobyl-Initiative ermöglichte neue Aktionen. So waren bei der ersten Studienreise im Jahre 1995 auch Berufsschullehrer und Handwerker mit bei der Reisegruppe, die parallel zur Studienreise einen freiwilligen Arbeitseinsatz im Kinderzentrum Nadeshda ableisteten. Für die Handwerker war es der Auftakt zu jährlich wiederkehrenden Arbeitseinsätzen. Für die Berufsschullehrer war der Einsatz ein Test für eine geplante deutsch-weißrussische Berufsschülerbegegnung mit Arbeitseinsatz. Der Test verlief sehr positiv und die Planung für 1996 konnte konkretisiert werden.

Verein

Vereinsstruktur Tätigkeiten Spenden und Hilfe

Letzte Aktualisierung am 2006-11-01, Anja Stadelmann. Kontaktadressen