Home
Home
Tschernobyl-Initiative
in der Propstei Schöppenstedt e.V.


de en fr ru
Berichte: 1994  1995  1996  1997  1998  1999  2000  2001  2002  2003  2004  2005  2006  2007  2008  2009 

Tätigkeitsbericht 1999

Bericht des Vorsitzenden

anläßlich der 6. Jahreshauptversammlung am 12.04.2000 in Schöppenstedt

Gliederung:

  1. Gesamtüberblick
  2. Zeitlicher Ablauf
  3. Spendenauflistung

1) Gesamtüberblick

Im Jahr 1999 führten wir keine Kindererholung im Falkenheim durch, gleichwohl erhielten wir bereits für die nächste Aktionen im Jahr 2000 einige zweckgebundene Spenden. Mit 6.000,- DM unterstützten wir die Kindererholung und mit 3.000,- DM Mutter-Kind-Kuren in Freizeiteinrichtungen der weißrussischen Blindengesellschaft. Das Freizeitheim in Podjelniki wird derzeit in ein Sanatorium umgewandelt. Im Sommer 1999 sollte es bereits eröffnet werden. Ein langer, harter Winter und anschließendes Hochwasser verzögerte die Planungen. Nun ist der nächste Eröffnungstermin auf Sommer 2000 festgelegt.
Die humanitäre und medizinische Hilfe hat sich im Berichtszeitraum verstärkt. Durch das kontinuierliche Sammeln steigt das Aufkommen an Kleiderspenden. Mehrere kleine Depots haben sich gebildet, daß heißt, daß der ein oder andere seinen Flur, Keller oder Garage zur Verfügung stellt und in der Verwandtschaft und Nachbarschaft der Ansprechpartner für Kleiderspenden ist. Nach entsprechenden Spendenaufkommen wird dann mal wieder ein Schwung in die Kleiderkammer nach Watzum gebracht, bzw. es wird ein Hilferuf nach Watzum geschickt. Hier wird von Zeit zu Zeit eine Sortier- und Packaktion mit Hilfe von Vereinsmitgliedern durchgeführt. Immer wieder einmal gibt es Krankenbetten, Rollstühle, Gehhilfen und Windeln. Im März konnten wir je eine Tonne Zucker und Salz mitschicken. Die Auflösung eines Bindfaden- und eines Farbengeschäftes brachte uns Sachspenden in Höhe von insgesamt 15.000,- DM. Medizin und medizinische Geräte wurden von Apotheken, Arztpraxen und der Pharmaindustrie im Werte von ebenfalls annähernd 15.000,- DM gespendet. Das St. Vinzenskrankenhaus in Braunschweig hat kostenlos eine stationäre Behandlung bei Wanda durchgeführt. Sie war auf Empfehlung der Sozialökologischen Union Tschernobyl zur Erholung nach Deutschland gekommen. Der Familienaufenthalt wurde zuvor schon zweimal geplant und kurzfristig abgesagt, weil sie im Krankenhaus war oder zu schwach war, um zu reisen. Nun traten während des Aufenthaltes Beschwerden auf. Dr. Wohlfarth untersuchte sie und vermittelte sie ins St. Vinzens Krankenhaus nach Braunschweig. Es war eine große Hilfe, daß sie ohne Wartezeit aufgenommen wurde. Da es nicht um eine akute Krankheit ging, ist die Auslands-Krankenversicherung nicht zuständig. Um so mehr war uns die Zusage des Krankenhauses eine große Hilfe, Wanda kostenlos zu behandeln.
Ebenfalls von der Sozialökologischen Union Tschernobyl wurden wir angefragt wegen einer Hüftoperation für Michael. Er hat sich einige Jahre beruflich in stark verstrahlten Gebieten Weißrußlands aufgehalten. Die Hüfte des 40-Jährigen glich der eines 90-Jährigen. Hier kam uns das Städtische Krankenhaus Wolfenbüttel sehr entgegen, in dem es nur einen Teil der entstandenen Kosten in Rechnung stellte. Der entfernte Hüftknochen wurde im Institut für Kernchemie der Universität Mainz auf radioaktives Strontium untersucht.

Einen dramatischen Hilferuf erhielten wir über Braunschweig aus der Ukraine. Eine Anfrage, bei der wir zunächst nicht helfen konnten bzw. keine Chance sahen, Medikamente im Werte von insgesamt 7.000,- DM zu beschaffen, um einen Jungen in Lviv/Ukraine zu helfen. Es gleicht einem Wunder: Von unterschiedlichen Stellen bekamen wir die notwendigen Medikamente gespendet. Zu den beschriebenen Sachspenden kamen noch zweckgebundene Spenden hinzu. Medikamente im Werte von 8.921,26 DM wurden gekauft und an unterschiedliche Krankenhäuser und Ambulanzen in Weißrußland geschickt. Ein Großtransport mit ca. 16 Tonnen konnte im März auf den Weg gebracht werden. Kleinere Hilfstransporte wurde bei den jeweiligen Besuchen und bei der Begegnungsfahrt realisiert.

Einen breiten Raum nahmen im Berichtszeitraum die gegenseitigen Begegnungen in Deutschland und Weißrußland ein.

Deutschland nach Weißrußland:
Im Januar fuhr eine kleine Gruppe nach Minsk um vor allem die Berufsschüler-Begegnung in Räbke (Juni 1999) vorzubereiten. Der Besuch in der Berufsschule Nr. 114 in Minsk stand dabei im Mittelpunkt. Im April wurde Dr. Wohlfarth vom Kinderzentrum Nadeshda als medizinischer Berater eingeladen. Nadeshda steht vor dem Problem, von einem schwerpunktmäßig pädagogischen Konzept auf ein schwerpunktmäßig medizinisches Konzept umzustellen. Hiervon hängen in Zukunft die staatlichen Zuschüsse und damit die Existenz des Zentrums ab. Die Zusammenarbeit mit Nadeshda und der Tschernobyl-Initiative hat sich durch diesen Besuch verstärkt.
Im Mai besuchten Prof. Dr. Manfred Kwiran (Amt für Religionspädagogik) und Paul Koch (Landesgeschäftsführer der Männerarbeit und Vorsitzender der Tschernobyl-Initiative) auf Einladung der Sozialökologischen Union Tschernobyl eine internationale Konferenz der Sozialökologischen Union in Minsk. Die Konferenz "Herstellung und Verbesserung der Zivilgesellschaft". Bestandsaufnahme "Belarus" mit Beispielen aus dem Ausland. Unser Part war es, neben vielen anderen Berichterstattern aus Ost und West, zu informieren, wie bei uns die Erziehung zur Demokratie und zum ökologischen Bewußtsein funktioniert und welchen Stellenwert hierbei die Kirchen haben.
Vom 23.07.-10.08. fand unsere "4. Begegnungsfahrt Weißrußland" statt. Diese Fahrt wurde organisiert von Tschernobyl-Initiative in der Propstei Schöppenstedt und der Männerarbeit der Ev.-luth. Landeskirche. Sie führte erstmals in den Norden Weißrußlands. Tradition hat bei diesen Begegnungsfahrten die Kombination mit Handwerker-Arbeitseinsatz und Hilfstransport. Erstmalig kam bei dieser Fahrt die Schwimmeisterin Birgit Hömann in Nadeshda mit Schwimmtherapie zum Einsatz. Unterstützt wurde sie von Volker Bechstedt; Kai Boever knüpfte Kontakte mit den EDV- und Internetfachleuten der Blindengesellschaft. Seither findet in diesem Bereich ein intensiver Informationsaustausch per e-Mail statt. Einige Reiseteilnehmer unterstützten Ursula Aust mit ihrer Initiative einer privaten Studienhilfe für eine Weißrussin. Seit Oktober spendet diese Gruppe monatlich insgesamt 900,- DM für die Studentin in Dresden. Sie wollen durchhalten, bis ein öffentlicher Träger die Finanzierung übernimmt, was im Laufe des Jahres 2000 geschehen soll. Eine 64seitige Dokumentation informiert ausführlich über die Begegnungsfahrt. (Zu erhalten über die Tschernobyl-Initiative in der Propstei Schöppenstedt (05332/6226) oder der Männerarbeit (05331/802-525).

Weißrußland nach Deutschland:
Den Reigen eröffneten die Herren Ruchla und Suprianowitsch Anfang Februar. Sie waren auf dem Weg nach Iserlohn zu einer Tagung und machten in Wolfenbüttel einen Zwischenstop, um hier im Kirchencampus über das Kinderzentrum Nadeshda zu berichten.
Im März besuchte uns (im Zusammenhang mit dem Hilfstransport) Wasil Jakowenko. Der Vorsitzende der Sozialökologischen Union war in den letzten Jahren häufig Gast bei uns. Bei jedem Besuch wurden weitere Projekte besprochen. Im Herbst war er dann mit Pädagogen und Journalisten auf Einladung des Amt für Religionspädagogik zu einer Ferienakademie zum Thema "Weltreligionen" hier. Im April hatten wir im Rahmen der "Woche für das Leben" (eine jährlich wiederkehrende ökumenische Veranstaltungsreihe) eine Fotoausstellung mit dem weißrussischen Fotografen Anatol Kljashtchuk. Die eindrucksvollen Fotos waren zunächst in St. Petri und später in St. Ägidien zu sehen. Eine intensive Zusammenarbeit entwickelte sich. Eine weitere Ausstellung und eine Fotomappe mit Arbeitshilfe für den Unterricht ist in Zusammenarbeit mit dem Amt für Religionspädagogik geplant. Wir waren als Tschernobyl-Initiative, zusammen mit dem Amt für Jugendarbeit und der Berufssbildenden Schulen Fredenberg, bei der deutsch-weißrussischen Berufsschüler-Begegnung in Räbke (Juni) beteiligt. Die Grundidee hierzu wurde auf der Rückreise eines Hilfstransportes (1994) geboren.
Seit einigen Jahren stehen wir in Kontakt mit der lutherischen Gemeinde Minsk in Person von Olga Stockmann. Hier ist in erster Linie die Männerarbeit engagiert. Sie hat Olga Stockmann nun zum zweiten mal zu einem Kirchentag eingeladen. Die Einladung zum Ökumenetag am 9.10. war ebenfalls Sache der Männerarbeit. Dadurch war sie aber auch bei unserer Veranstaltung anläßlich des 5 jährigen Bestehens am 10.10. anwesend. Dr. Michail Malko ist seit 1996 jeweils mehrmals im Jahr bei uns, so auch im Jahr 1999 als eine Kombination von Vortrag und Informationsaustausch. Spätestens seit 1998 (Besuch der Expertengruppe in der Ukraine und Weißrußland) hat sich eine intensive Zusammenarbeit zwischen Dr. Michail Malko und Dr. Horst Wohlfarth entwickelt. Das Produkt dieser Zusammenarbeit wird ein ausführliches Buch über die gesundheitlichen Folgen der Tschernobyl-Katastrophe sein, das im Jahr 2000 erscheinen wird. Anatolij Netylkin (Präsident der weißrussischen Blindengesellschaft) besuchte uns in Begleitung von Wjatscheslaw Pleskatsch und Nikolaj Schoudaiko anläßlich des 5jährigen Bestehens der Tschernobyl-Initiative.
Zum 7. Mal kam der Chor Cantus in unsere Region, nach Kassel und zum Kirchentag nach Stuttgart. Dem Einsatz von Volker und Ingeborg Bechstedt ist der Aufenthalt in Kassel mit 3 Konzerten zu verdanken. Kontakte wurden auf dem Kirchentag geknüpft, die sich vielleicht in Zukunft zu einer Einladung verdichten könnten. In der Nettlinger Kirche wurde mit dem "Kehrwiederchor" unter Leitung von Hans-Dieter Lubrich Vorbildliches praktiziert. Der Kehrwiederchor eröffnete das Konzert mit drei eigenen Beiträgen. Es ist kein Geheimnis, daß ortsansässige Sänger auch ihren eigenen Fan-Club mitbringen. So war hier eines der gut besuchten Konzerte zu verzeichnen. Den Abschluß den Konzertes bildete das gemeinsam einstudierte Lied "Donna nobis Pacem". Gesungen aus den entgegengesetzten Punkten der Kirche. Ein musikalisches Erlebnis! Das ganze wurde mit guter Qualität aufgenommen und auf eine CD-gebrannt. Hieraus entstand die erste CD des Chor Cantus mit dem Titel "Meine Heimat". (Zu beziehen über 05332/6226).

Vereins-Interna:
Ein Höhepunkt im Jahr 1999 war das 5 jährige Vereins-Jubiläum. In diesem Zusammenhang dokumentierten wir unsere Aktivitäten durch großformatigen Fotos, die im Schöppenstedter Rathaus ausgestellt wurden. Die Ausstellung wurde durch Samtgemeindebürgermeisterin Ruth Naumann am 30.09. eröffnet. Die Ausstellung war zu sehen, bis am 10.10. die Jubiläumsveranstaltung in der St. Stephanuskirche stattfand. Der Gottesdienst wurde gestaltet von Pröpstin Bernhild Merz, den Vereinsvorstand und dem Schöppenstedter Posaunenchor. Anatolij Netylkin/Minsk (Präsident der weißrussischen Blindengesellschaft) und Dr. Astrid Sahm/Offenbach (Europäisches Zentrum für Sozialforschung) sprachen über die humanitäre Hilfe für Weißrußland. Dr. Michail Malko/Minsk (Abteilungsleiter an der weißrussichen Akademie der Wissenschaften, Institut für Strahlenprobleme) und Dr. Dr. Horst Wohlfarth/Winnigstedt (Physiker, Allgemein- und Umweltmediziner) sprachen über die gesundheitlichen Folgen der Tschernobyl-Katastrophe. Die Predigt hielt Paul Koch (Vereinsvorsitzender). Nach dem Gottesdienst fand im Gemeindehaus ein Empfang statt, der mit Vorträgen von Anatolij Netylkin, Dr. Astrid Sahm, Dr. Michail Malko und Dr. Dr. Horst Wohlfarth endete. Diese Vorträge waren gedacht als Fortsetzung der Kurzberichte im Gottesdienst. Sie können in der 5jahres-Dokumentation nachgelesen werden. Im Laufe des Nachmittages überreichte die Kirchengemeinde Velpke (Propstei Vorsfeld) einen Scheck von 7.500,- DM für unsere weitere Arbeit.
Trotz einzelner Austritte durch Umzug und ähnliches wächst die Zahl der Mitglieder langsam aber stetig. Stand am 1.1.2000 ist 152. Das Jahr 1999 hat uns die ersten ausländischen Mitglieder gebracht: Das Ehepaar Phillips aus England. Viel für den Verein im Zusammenhang mit dem Internet hat Kai Boever in den vergangenen Jahren geleistet. Inzwischen hat er eine Internetgruppe um sich geschart. Nicht nur das Aktualisieren der Internetseiten haben sie sich zur Aufgabe gemacht, sie haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Eine virtuelle Weißrußlandreise im Internet und auf CD-Rom. Telefon, Fax und Computer gehören heutzutage ganz selbstverständlich zu einer Büroausstattung. Es sind wichtige Werkzeuge für die Kommunikation ohne die wir nichts planen, organisieren und verwalten können. Anfang des Jahres bekamen wir vom Landeskirchenamt kostenlos einen kompletten Computer mit der notwendigen Software. Hierfür sind wir sehr dankbar, weil mit der Intensivierung der Vereinsarbeit (wie oben beschrieben) die Arbeit am privaten Computer unseres Sohnes nicht mehr tragbar war. Im Juni organisierten wir eine Vereinsfahrt. Wir besuchten nun zum zweiten Mal das Kloster Dambeck bei Salzwedel um uns über die aktuelle Situation vor Ort zu informieren. Bruder Jens führte uns über das Klostergelände und hielt uns eine Andacht in der Kirche.
Nach der Neukonstituierung der Propsteisynode ist seit Ende des Jahres Herr Aßmann aus Börßum der Vertreter des Propsteivorstandes im Vorstand der Tschernobyl-Initiative.

2. Zeitlicher Ablauf

im Kinderzentrum Nadeshda/Weißrussland
22.01. Redaktionssitzung "Die Spur der schwarzen Wolke" (Expertengruppe)
26.01. Vorstandssitzung
28.01.-03.02. Fahrt nach Minsk zur Vorbereitung diverser Aktionen im Jahre 1999
04.02. Herr Ruchla und Herr Suprianowitsch berichten in Wolfenbüttel vom Kinderzentrum in Nadeshda.
5.-7.02 Begegnungstagung in Iserlohn (Teilnahme: Dr. Wohlfarth, Ruchla und Suprianowitsch)
11.02. Dia-Vortrag "Expertenreise + Nadeshda" in Kassel (Koch/Bechstedt)
16.02. Kleiderkammer: Sortieren und Verpacken von Kleiderspenden
18.02. Nachtreffen der Minskfahrer (vom Januar)
08.03. Vortrag über die Folgen von Tschernobyl im Männerkreis Geitelde (Prof. Volker Crystalla / Diakon Koch)
09.03. Vorstandssitzung
11.03. Kleiderkammer: Sortieren und Verpacken von Kleiderspenden
22.03. Jahreshauptversammlung
25.03. Treffen der Expertengruppe
28.03. Frühlingsfest des Kulturvereins/Benefizveranst. für die Tschernobyl-Hilfe
12.-17.03. Besuch Wasil Jakowenko; mit u.a. den Patienten Michael und Wanda (14.03.: Städt. Krankenhaus)
16.03. Hilfstransport mit der Sozialökologischen Union Tschernobyl/Minsk
09.-12.04. Dr. Wohlfarth als medizinischer Berater
21.04. Vortrag über die Tschernobyl-Initiative bei der Frauenhilfe Eilum (Koch)
25.04. Ausstellungseröffnung "Schönheit und Tragödie Weißrußlands" mit Fotos von Anatol Kljastchuk (Minsk).
Ausstellung in St. Petri (Braunschweig) bis 08. Mai
26.04. Vortrag über die Folgen von Tschernobyl im DRK-Ortsverband Roklum (Dr. Horst Wohlfarth / Anatol Kljastchuk / Vera Koncychko / Paul Koch)
28.04. Vortrag über die Expertenreise in die Ukraine und Weißrußland in der Christopherusschule BS; (Prof. Volker Crystalla)
08.05,-20.05 Ausstellung Anatol Kljastchuk in St. Ägidien (Braunschweig)
10.05. Vorbesprechung Begegnungsfahrt Weißrußland + Besuch Chor Cantus
23.-28.05. Internationale Konferenz der Sozialökologischen Union in Minsk "Herstellung und Verbesserung der Zivilgesellschaft". Bestandsaufnahme Belarus mit Beispielen aus dem Ausland.
(Referenten aus Deutschland: Prof. Manfred Kwiran; Diakon Paul Koch)
03.- 20.06. Chor Cantus in Braunschweig (u. Umgebung), Kassel und Stuttgart (DEKT).
15.06.0 Vortrag über die Folgen von Tschernobyl in der Christopherusschule BS (Dr. Michail Malko / Minsk)
15.06. Internetgruppe trifft sich zur Besprechung der Vereinsseiten/Infos im Internet
24.06. Kleiderkammer: Sortieren von Medikamentenspenden (mit Dr. Wohlfarth)
03.-17.07. Deutsch-weißrussische Berufsschüler in Räbke.
10.07. Vereinsfahrt zum Kloster Dambeck / Salzwedel
16.07. übergabe der Werkzeugspende an Nadeshda und der Berufsschule Minsk durch Kreishandwerkerschaft BS
22.07 Internetgruppe trifft sich zur Besprechung der Vereinsseiten/Infos im Internet
23.07.-10.08. 4. Begegnungsfahrt Weißrußland inkl. Handwerker- und Schwimmtherapie Einsatz und Hilfstransport (Siehe separater Dokumentation)
27.08. Kleiderkammer: Sortieren und Verpacken von Kleiderspenden
06.09. Nachtreffen Begegnungsfahrt
07.09. Kleiderkammer: Sortieren und Verpacken von Kleiderspenden
11.09. Vortrag über die Folgen von Tschernobyl bei der Ev. Arbeitnehmerschaft (Prof. Volker Crystalla / Diakon Koch)
14.09. Vermittlung einer Hüftoperation bei weißussischen Patient im Krankenhaus Wolfenbüttel (Dr. Horst Wohlfarth)
27.09. Vorstandssitzung
30.09. Ausstellungseröffnung im Rathaus Schöppenstedt mit Fotos zum Thema : "5 Jahre Tschernobyl- Initiative in der Propstei Schöppenstedt".
01.10. Kleiderkammer: Sortieren und Verpacken von Kleiderspenden
05.10. Kleiderkammer: Sortieren und Verpacken von Kleiderspenden
09.10. Landeskirchlicher Ökumenetag in Wolfenbüttel. (mit Besuchern u.a. aus Weißrußland)
10.10. 5 Jahre Tschernobyl-Inititiatve in der Propstei Schöppenstedt (Gottesdienst; Empfang und Vorträge)
17.10. Internetgruppe trifft sich zur Besprechung der Virtuellen Weißrußlandreise
20.10. Internetgruppe trifft sich zur Besprechung der Virtuellen Weißrußlandreise
24.-29.10. Ferienakademie Weltreligionen vom Amt für Religionspädagogik (Teilnehmer u.a. aus Weißrußland: Pädagogen und Journalisten)
03.11. 1. Tag des Ehrenamtes des Landkreises in Schöppenstedt (Dr. Horst Wohlfarth vertrat als aktives Mitglied unseren Verein)
05.-07.11. Projektwochenende der Internetgruppe / Virtuellen Weißrußlandreise
09.11. Dia-Vortrag "Begegnungsfahrt 1999" in der Aula der Hauptschule (Koch)
10.11. Treffen der Expertengruppe
15.11. Vorstandssitzung
16.11. Projektthema: "Tschernobyl" in der Lessing-Realschule/Wolfenbüttel (Koch)
18.11. Der Präsident des Niedersächsischen Landtages (Wernstedt) empfängt niedersächsische Tschernobyl-Initiativen in Hannover, anläßlich 10 Jahr Hilfe für Kinder aus Weißrußland
26.11. Hilfstransport mit der weißrussischen Blindengesellschaft
04.12. Internetgruppe beteiligt sich mit Flohmarkt bei Winnigstedter Weihnachtsmarkt
12.12. Internetgruppe trifft sich zur Besprechung der Vereinsseiten/Infos im Internet
16.12. Glühweinverkauf in Schöppenstedt / Marktplatz mit Propsteijugend Schöppenstedt
17.12. Geldübergabe durch Schüler der Lessing-Realschule Wolfenbüttel

3. Gesamtüberblick Spendenaufkommen in Zahlen

Für Medikamente 11.609,09 DM
Für allgemeine humanitäre Hilfe 304,88 DM
Für Kindererholung in Weißrußland 1.773,00 DM
Für die Kindererholung im Falkenheim 7.354,77 DM
Für die Kleiderkammer 756,00 DM
Für Buchprojekte 2.070,00 DM
Zweckgebundene Spenden insgesamt: 23.867,65 DM

Spenden und Beiträge im Gesamtüberblick:

Zweckgebundene Spenden insgesamt: 23.867,65 DM
Tschernobyl-Hilfe allgemein: 19.435,36 DM
Mitgliedsbeiträge und Mitgliederspenden allgemein: 8.025,90 DM
Geldspenden insgesamt 51.328,91 DM

Sachspenden (mit Spendenquittung): 30.000,00 DM

Spenden insgesamt: 81.328,91 DM

Allen Spendern und Helfern sei an dieser Stelle herzlich gedankt!

Watzum 29.02.2000
Paul Koch, Vorsitzender

Verein

Vereinsstruktur Tätigkeiten Spenden und Hilfe

Letzte Aktualisierung am 2006-11-17, Anja Stadelmann. Kontaktadressen